LRC-M1 FEATURES
HF-Kanalwechsel
Um einen störungsfreien Betrieb einer Funksteuerung zu gewährleisten, kann es notwendig sein, den werkseitig eingestellten HF-Kanal, auf dem das System sendet und empfängt, zu wechseln.
Grund für einen Wechsel des HF-Kanals können Störungen oder ein bereits belegter HF-Kanal sein. Ein Kanalwechsel wird durch Konfiguration des elektronischen Schhlüssels (TransKey) durchgeführt.
Rückmeldung
Durch die Rückmeldung erhält der Bediener
Informationen, die für seinen Arbeitsprozess notwendig und nützlich
sind. z.B. Mess- und Wiegedaten, Krandaten, Temperaturdaten u.v.m.
Die üblichen Großanzeigen auf Kranen und Maschinen können entfallen.
Dadurch muss der Bediener den Blick nicht mehr von seinem Arbeitsumfeld abwenden, dies macht die Arbeit sicherer.
LEDs und/oder Display zeigen dem Bediener alle benötigten Informationen
an, wobei die Anzeige der Daten individuell nach Kundenwunsch gestaltet
werden kann.
Rückmeldedisplays
Verschiedene Displays stehen zur Anzeige der Rückmeldedaten standardmäßig zur Verfügung. Bis zu sechs Zeilen mit bis zu jeweils 16 Zeichen werden auf den beleuchteten LCD-Displays dargestellt.
Stationärer Sender
Der stationäre Sender kommt dann zum
Einsatz, wenn bereits vorhandene, fest eingebaute Bedienelemente
genutzt werden sollen oder wenn das Steuern von einem tragbaren Sender
aus nicht möglich ist, z.B. bei der Bedienung aus einem Steuerstand.
Ein weiteres Anwendungsgebiet ist beispielsweise die Übertragung von Prozessdaten von Maschine zu Maschine.
Tandembetrieb
Beim
Tandembetrieb besteht die Möglichkeit, über einen Sender wahlweise
einen oder zwei Krane gleichzeitig zu steuern. Die Befehlsgewalt über
den Kran wird von einem Sender (Bediener) über einen aktiven
Anforderungsbefehl übernommen.
Erst durch einen aktiven
Freigabebefehl steht der Kran für den Zugriff durch andere Bediener
wieder zur Verfügung. Diese Betriebsart ist überall dort sinnvoll, wo
sehr schwere oder lange Güter von zwei Kranen im Tandembetrieb
gleichzeitig transportiert werden.
Zweisenderbetrieb
Beim
Zweisenderbetrieb besteht die Möglichkeit, einen Kran wahlweise über
zwei Sender abwechselnd zu steuern. Die Befehlsgewalt über den Kran
wird von einem Sender (Bediener) über einen aktiven Anforderungsbefehl
übernommen.
Erst durch einen aktiven Freigabebefehl steht der Kran
für den Zugriff durch den zweiten Bediener wieder zur Verfügung. Diese
Betriebsart ist überall dort sinnvoll, wo unterschiedliche Bediener an
verschiedenen Orten eines Hallenschiffes über größere Entfernungen
Lasten mit einem Kran transportieren müssen.
Elektronischer Totmann
Die Totmann-Funktion soll ein versehentliches Auslenken eines Meisterschalters, welches zu einer unbeabsichtigten Bewegung des Kranes oder der Maschine führt, verhindern.
Der Bediener muss den Meisterschalter vor der eigentlichen Befehls-Auslenkung kurz auslenken und in die Nullstellung zurücknehmen, um diesen freizugeben. Ohne diese Freigabe reagiert der Meisterschalter nicht und es werden keine Befehle vom Funksteuersender an den Funksteuerempfänger übertragen.
Nach der Freigabe-Auslenkung bleibt der Meisterschalter aktiv, bis dieser in die Nullstellungs-Position zurückkehrt ist und dort für eine parametrierbare Zeit verharrt hat. Der Aktiv-/Inaktiv-Status des Meisterschalters wird durch eine Status-LED im Sender angezeigt.
Die Option kann für einen Antrieb, einen Meisterschalter oder auch beide Meisterschalter parametriert werden.
Neigungsüberwachung
Da die Bedienung einer Funkfernsteuerung stets die aufrechte Haltung des
Bedieners erfordert, verfügt der Sender zur Mannüberwachnung über einen
Neigungssensor, der die aufrechte Haltung des Senders und damit auch
des Bedieners überwacht.
Befindet sich der Sender bzw. der
Bediener nicht mehr in aufrechter Haltung, so ertönt nach kurzer Zeit
ein Warnton, der den geneigten Zustand des Senders anzeigt. Sollte der
Sender in diesem Falle nicht aufgerichtet oder ein entsprechender
Taster zur Neigungsverlängerung betätigt werden, wird der Kran oder die
Maschine automatisch durch eine Zwangsbremsung in den Stillstand
versetzt.
Multiadressumschaltung
Eine Erweiterung zur Option „Tandembetrieb”.
Bis zu 15 Empfänger lassen sich wahlweise durch 1 von maximal 7 Sendern ansteuern.
Neigungsüberwachung
Da die Bedienung einer Funkfernsteuerung stets die aufrechte Haltung des
Bedieners erfordert, verfügt der Sender zur Mannüberwachnung über einen
Neigungssensor, der die aufrechte Haltung des Senders und damit auch
des Bedieners überwacht.
Befindet sich der Sender bzw. der
Bediener nicht mehr in aufrechter Haltung, so ertönt nach kurzer Zeit
ein Warnton, der den geneigten Zustand des Senders anzeigt. Sollte der
Sender in diesem Falle nicht aufgerichtet oder ein entsprechender
Taster zur Neigungsverlängerung betätigt werden, wird der Kran oder die
Maschine automatisch durch eine Zwangsbremsung in den Stillstand
versetzt.