Die robusten Fernsteuersender von Cattron-Theimeg sind nun auch gemäß neuester EU-Richtlinien (ATEX-Norm) für den Einsatz in Bereichen mit explosiven Stoffen wie Gasen, Dämpfen und brennbaren Stäuben zugelassen.
Während in gewöhnlichen Industriebetrieben die Funkfernsteuerung von Kranen, Förderzeugen und Maschinen zum Stand der Technik gehört und erheblich zu höherer Sicherheit und zur Produktivitätssteigerung beigetragen hat, mussten beispielsweise Mühlen, Chemie- und Petro-Unternehmen - zumindest für ihre explosionsgefährdeten Werksbereiche - hohe Kosten und aufwendige Genehmigungsverfahren hinnehmen, um diese moderne Steuerungstechnik zu nutzen. Nun stehen Anwendern in explosionsgefährdeten Bereichen kostengünstige Funkfernsteuersender in energiebegrenzter Bauart zur Verfügung.
Der Mönchengladbacher Spezialist für Sicherheitsfunkfernsteuerungen, Cattron-Theimeg Europe, hat mehrere Sendermodelle aus den bewährten Baureihen TC100, TC200 und TH-EC/40 weiterentwickelt und für den internationalen Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zertifizieren lassen. Die modifizierten Sender werden mit einer speziellen Ledertasche geliefert (Zündschutzart nl). Sie gehören zur Gerätegruppe II, bzw. zur Gerätekategorie 3 und sind für den Einsatz in den Zonen 2 bzw. 22 geeignet, in denen sich zündfähige Gase wie z.B. Propan und Äthylen oder Staubwolken ausbreiten können. Brennbare Stoffe mit einer Zündtemperatur von mehr als 135 Grad Celsius (Temperaturklasse T4) dürfen in diesen Bereichen mit hoher Explosionsneigung (Explosionsgruppe IIC) vorkommen. Der Bescheinigungscode für Europa lautet: " II 3GD EEx nl IIC T4 ".
Neben diesen - in den meisten Fällen ausreichenden - durch überschaubare Zündschutzmaßnahmen modifizierten Fernsteuersendern bietet Cattron-Theimeg auch Funkfernsteuerempfänger in eigensicherer Bauart (ib).
Mehrere Sendervarianten bietet Cattron-Theimeg in dieser Produktlinie an. Sie unterscheiden sich durch die verfügbare Fläche für Bedienelemente, wobei die TC200-Modelle Ausführungen sowohl digitale als auch proportionale Befehle übertragen können. In der Grundausstattung verfügt ein TC200 Sender über einen Verbund- und einen Schwenkmeisterschalter für drei 2-4-stufige Antriebe, drei Drucktaster und einen dreistelligen Wahlschalter. Damit lassen sich alle Antriebe von üblichen Hebezeugen steuern. Zur Fernbedienung von kleinen Krananlagen und Maschinen ist der Handsender TC100-Handy prädestiniert, weil er über sechs Doppelhubtaster drei zweistufige Antriebe wie beispielsweise Kranfahrt, Katzfahrt und Hubwerk steuern kann. Drei zusätzliche Taster und zwei Wahlschalter stehen für Zusatzfunktionen universell zur Verfügung. Die Bauform des Senders erinnert an eine herkömmliche Hängetafelsteuerung, ist jedoch mit nur 600 g ungleich leichter und durch die ergonomische Form gut mit einer Hand zu bedienen.
Für das zu den weltweit führenden Herstellern von Funkfernsteuerungen gehörende Unternehmen mit Sitz in Mönchengladbach steht Sicherheit an erster Stelle. Doppelmikroprozessortechnik und diversitäre Redundanz von Soft- und Hardware ergeben größtmögliche Sicherheit im Fernsteuerbetrieb. Über die Ausgangskontakte wachen drei redundante Passiv-Stopp-Kreise, die im Falle einer Störung immer zur sicheren Seite hin abschalten.
Die Sende- und Empfangsteile in Synthesizertechnik lassen sich auf Frequenzen zwischen 410 und 490 MHz (70 cm Band) einstellen.