Auf eine überaus erfolgreiche „InnoTrans 2008" blickt die Cattron-Theimeg Europe (CTE) nach
dem Besuch der führenden Messe in Europa zum Thema „Verkehrstechnik" zurück. Mit
der Daueraufgabe „Sicherheit" und einer zunehmenden „Internationalisierung im
Schienenverkehr" besetzte CTE mit seinen Funkfernsteuerungskonzepten zwei Themenschwerpunkte
im Segment „Railway Technology" auf der Messe.
Neben der Präsentation einer 4-Länderanlage zur Realisierung eines
grenzüberschreitenden Rangierbetriebs stellte CTE sein automatisches
Notrufkonzept für Alleinarbeiter „comtac 1024 rail" vor.
Das Konzept der 4-Länderanlage besteht aus einem Empfänger, der in der Lok untergebracht
ist, und vier landesspezifischen Sendern. Da eine Sender-Empfänger-Kommunikation nur bei gleichem Frequenzarbeitsbereich und gleicher Adressierung möglich ist, schließt sich eine Verwechslung aus. Die Vorteile des Systems liegen neben einer sicheren Bedienung, vor allem in der Kosten-und Platzersparnis durch die Reduzierung der erforderlichen Empfänger von vier
auf lediglich einen. Dadurch wird auch nur eine Schnittstelle zum maschinentechnischen Teil der Lokomotive benötigt. Anwendung findet das Konzept besonders in Europa auf Lokomotiven mit grenzüberschreitendem Verkehr, da dort verschiedene Frequenzarbeitsbereiche zum Einsatz kommen. Auf der Messe wurde eine 4-Länderanlage gezeigt, die für den Einsatz in Deutschland, Niederlande, Frankreich und der Schweiz geeignet ist. Aber auch jede andere Länderkombination ist möglich.
Auch wenn der Einsatz eines Notrufsystems für Alleinarbeiter im Bahnbereich nicht vorgeschrieben ist, müssen dennoch die Betreiber sicherstellen, dass jedem Versicherten nach einem Arbeitsunfall sofort Erste Hilfe geleistet werden kann (BGR 122). Trotz Handyzeitalter" gibt es Unfallsituationen, in denen der verunfallte Alleinarbeiter so schwer verletzt ist, dass er keinen Notruf mehr absetzen kann. Hier setzt das Notrufsystem „comtac 1024 rail" von
Cattron-Theimeg an, da es nicht nur eine Meldung an eine Notrufzentrale absetzt, sondern auch den genauen Standort des Verunglückten meldet. Ausgelöst wird das System im Rahmen der Mannüberwachung entweder durch Wachsamkeitskontrolle oder Neigungsüberwachung des Fernsteuersenders. Das System besteht aus einem Übertragungsgerät auf der Rangierlok und der Funkfernsteuerung des Lokrangierführers. Eine Redundanz in der Versendung des Notrufs wird durch die Nutzung zweier verschiedener Mobilfunknetze gewährleistet. Das System kann mit jeder neuen Funkfernsteuerung gekauft werden, aber auch die Nachrüstung ist problemlos möglich.
Ebenfalls vorgestellt wurde die TH-EC/LO Quick Connect, eine Funkfernsteuerung, mit der
Lokomotiven, die dem amerikanischen AAR Standard entsprechen mit geringstem
Aufwand mit einer Funkfernsteuerung nachgerüstet werden können
Die Produkte sorgten für einen regen Besuch am Stand und intensive Gespräche mit den Entscheidern aus den Bereichen „Betrieb und Ausrüstung" von spurgebundenen Fahrzeugen und bestätigten Cattron-Theimeg in dem wiederholten Besuch der „InnoTrans" als Aussteller.