Die Fernsteuersender und Empfänger der ct24-Baureihe lassen sich sehr flexibel für vielfältige Einsatzmöglichkeiten konfigurieren. Sogar die Sendefrequenz kann vor Ort leicht auf mögliche Störungen hin überprüft und über die Tastatur geändert werden. In Verbindung mit dem Code des Transponder-Keys wird ein Höchstmaß an Flexibilität und Sicherheit garantiert.
Speziell für Krane und Maschinen an wechselnden Einsatzorten - wie beispielsweise in der Baubranche - hat Cattron-Theimeg Europe die Funkfernsteuerungen der ct24-Baureihe um bedienerfreundliche Konfigurationsmöglichkeiten erweitert.
Nicht selten wird eine Funkfernsteuerung in Betrieb genommen und dabei festgestellt, dass die Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger gestört ist. Folge ist, dass Befehle nicht übertragen werden, oder aber das System abschaltet. Abhilfe schafft dann oft nur, das System auf einen anderen - hoffentlich ungestörten - HF-Kanal einzustellen. Dabei stehen im Frequenzband 433/434 MHz je nach europäischem Land bis zu 69 Kanäle zur Verfügung.
Um dem Betreiber bei der Auswahl eines geeigneten Frequenzkanals behilflich zu sein, hat Cattron-Theimeg die Excalibur-Sender mit einem Scan-Modus ausgestattet, der das Frequenzband auf mögliche Störer untersucht, freie Kanäle auflistet und hilft, den Sender auf einen störungsfreien Kanal einzustellen. Außerdem ist es möglich einen gewünschten Kanal auf Störer zu untersuchen und deren Stärke dann über farbige LEDs oder über den integrierten Summer zu signalisieren. Die Steuerung dieser Funktionen erfolgt über die Bedientastatur und wird durch fünf mehrfarbige LEDs optisch unterstützt.
Die hohe Sicherheit der ct24-Baureihe basiert auf Doppelprozessortechnik in Sender und Empfänger sowie diversitärer Redundanz von Hard- und Software. Jede der über 16 Millionen möglichen Systemadressen wird einmalig zugewiesen. Im Empfänger wachen redundante Passiv-Stopp-Kreise über die Ausgangskontakte, die im Falle einer Störung immer zur sicheren Seite hin abschalten. Die Frequenz der Sende- und Empfangsteile in Synthesizertechnik lassen sich ebenso wie die Adresskodierung und die übrigen Parameter der Funkfernsteuerung mittels RFID-Technologie kontaktlos über den so genannten TransKey einstellen, ohne dass der Sender geöffnet werden muss.
Sollte der Handsender einmal ausgetauscht werden müssen, so wird einfach der TransKey gelöst und in den Ersatzsender gesteckt, der sich auf diese Weise kontaktlos auf die richtige Adresse und Frequenz einstellt. Gleichzeitig wirkt der TransKey wie ein Schlüsselschalter gegen unbefugte Benutzung; allerdings völlig verschleißfrei, da er induktiv arbeitet.
Zur ct24-Baureihe gehören die ergonomischen Handsender Excalibur, die in zwei Gehäusegrößen mit 6, 8, 10 oder 12 Tastern lieferbar sind, und die kompakten Empfänger, die über 9, 12, 17 oder 32 Relaisausgaben verfügen.
Für leichte Brückenkrane oder auch für Baukrane und Maschinen beispielsweise eignet sich gut das Modell Excalibur 8, dessen kleiner Handsender sechs zweistufige Drucktaster für drei Antriebe (z.B. Kran, Katze und Hubwerk, je 2-0-2) plus einen Taster für die Hupe und einen Not-Aus-Taster besitzt.
Mit dem Handsender Excalibur 12 lassen sich größere Krane mit zwei Hubwerken, Greifer bzw. Magnet, oder auch komplexe Maschinen steuern. Status- und Funktionsanzeigen erfolgen durch mehrfarbige Multi-LEDs bzw. den Summer des Handsenders. Zu den herausragenden Merkmalen der rund 300 Gramm leichten Handsender gehören die extreme Robustheit und die daraus resultierende Betriebssicherheit.
Die leichten Handsender und natürlich auch die kompakten Empfänger trotzen mit ihrer Schutzart IP65 Wind und Wetter und können selbst bei klirrender Kälte bis -20°C eingesetzt werden. Ein integriertes Ausgleichselement verhindert bei schnellem Temperaturwechsel die Bildung von Feuchtigkeit. Auch die Bedienelemente und Relaiskontakte sind sehr langlebig, sie sind für mehr als 1 Mio. Schaltspiele ausgelegt. Die Stromversorgung der Empfänger erfolgt über Weitbereichsnetzteile für Spannungen zwischen 48 und 230 V AC, 50-60 Hz.