TC200 EASY OPTIONEN
Stationärer Sender
Der stationäre Sender kommt dann zum
Einsatz, wenn bereits vorhandene, fest eingebaute Bedienelemente
genutzt werden sollen oder wenn das Steuern von einem tragbaren Sender
aus nicht möglich ist, z.B. bei der Bedienung aus einem Steuerstand.
Ein weiteres Anwendungsgebiet ist beispielsweise die Übertragung von Prozessdaten von Maschine zu Maschine.
HF-Kanalwechsel
Um einen störungsfreien Betrieb einer Funksteuerung zu gewährleisten, kann es notwendig sein, den werkseitig eingestellten HF-Kanal, auf dem das System sendet und empfängt, zu wechseln.
Grund für einen Wechsel des HF-Kanals können Störungen oder ein bereits belegter HF-Kanal sein. Ein Kanalwechsel kann über DIP-Schalter durchgeführt werden.
Elektronischer Totmann
Die Totmann-Funktion soll ein versehentliches Auslenken eines Meisterschalters, welches zu einer unbeabsichtigten Bewegung des Kranes oder der Maschine führt, verhindern.
Der Bediener muss den Meisterschalter vor der eigentlichen Befehls-Auslenkung kurz auslenken und in die Nullstellung zurücknehmen, um diesen freizugeben. Ohne diese Freigabe reagiert der Meisterschalter nicht und es werden keine Befehle vom Funksteuersender an den Funksteuerempfänger übertragen.
Nach der Freigabe-Auslenkung bleibt der Meisterschalter aktiv, bis dieser in die Nullstellungs-Position zurückkehrt ist und dort für eine parametrierbare Zeit verharrt hat. Der Aktiv-/Inaktiv-Status des Meisterschalters wird durch eine Status-LED im Sender angezeigt.
Die Option kann für einen Antrieb, einen Meisterschalter oder auch beide Meisterschalter parametriert werden.
Neigungsüberwachung
Da die Bedienung einer Funkfernsteuerung stets die aufrechte Haltung des
Bedieners erfordert, verfügt der Sender zur Mannüberwachnung über einen
Neigungssensor, der die aufrechte Haltung des Senders und damit auch
des Bedieners überwacht.
Befindet sich der Sender bzw. der
Bediener nicht mehr in aufrechter Haltung, so ertönt nach kurzer Zeit
ein Warnton, der den geneigten Zustand des Senders anzeigt. Sollte der
Sender in diesem Falle nicht aufgerichtet oder ein entsprechender
Taster zur Neigungsverlängerung betätigt werden, wird der Kran oder die
Maschine automatisch durch eine Zwangsbremsung in den Stillstand
versetzt.
IR-Einschaltung
Die Infrarot-Einschaltung ist ein Sicherheitstool.
Die Funkfernsteuerung lässt sich nur in Betrieb nehmen, wenn der Sender
in einer definierten Nähe und mit direkter Sichtverbindung zum
Empfänger positioniert ist.
So lässt sich ein unbeabsichtigtes Aktivieren des Krans oder der Maschine zuverlässig verhindern.
IR-Reichweitenbegrenzung
Die Infrarotreichweitenbegrenzung sorgt dafür, dass mit der Funkfernsteuerung nur gesteuert werden kann, wenn sich der Sender innerhalb der Sendekeule eines zusätzlichen Infrarotsenders befindet. So wird verhindert, dass ein Bediener den Kran oder die Maschine aus zu großer Entfernung und damit nicht mehr mit der optimalen Sicht auf die zu steuernde Last, bedient.
Ausgabekarten
Unterschiedliche Ausgabekarten stehen zur Verfügung:
Optokoppler, Relais, ProfiBus, Ethernet, InterBus, Analogausgabe
Erhöhte Sendeleistung
Zur Erhöhung der Reichweite kann die Standardsendeleistung von 10 mW durch ein HF-Teil mit bis zu 500 mW Sendeleistung ersetzt werden.
EX-Schutz
Gemäß ATEX Richtlinie
II 3GD EEx nL II C T4 werden die Sender der Funkfernsteuerungsfamilien
TC100, TC200 MINI und TH-EC/40 für den Einsatz in explosionsgefährdeten
Bereichen ausgeführt, Kategorie 3, Zone 2.